caro in südschweden

denn kassel ist so nördlich, dass es eigentlich schon südschweden sein könnte – münchen aber nicht

Banane-Orange-Rucola Smoothie

Filed under: Kulinarische Nervigkeiten — Oktober 31, 2013 @ 10:41 pm

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Die spontan ausprobierte Kombination aus
- Banane
- Orange
- einer Hand voll Rucola
- etwas Sprudelwasser
schmeckt einmal durch den Standmixer gejagt echt lecker!

Was glüht denn da unter dem Busch?

Filed under: Münschn — Juli 5, 2013 @ 10:07 pm

Gluehwuermchen

Wir haben also auch welche – erst dachte ich Digitalmensch an eine neue LED-Lichterkette der Nachbarin, die sich da unter der Hecke entlang schlängelt. Aber nein, es waren eine reihe Glühwürmchen, die es sich neben den Nacktschnecken bequem gemacht haben und schön leuchteten.

Erbeerkuchen mit Olivenöl und Balsamico – ein Versuch

Filed under: Kulinarische Nervigkeiten — Juni 22, 2013 @ 9:49 pm

Erdbeer-Balsamico-Olivenoel-Kuchen

… und er hat funktioniert! Das Rezept von Food 52 klingt zwar etwas ungewöhnlich (so viel Balsamico und Olivenöl zusammen, hatte ich noch nie in einem Kuchen), das Ergebnis ist aber sehr lecker und saftig!

Der Acker mag das Wetter

Filed under: Münschn,up to date — Juni 22, 2013 @ 9:24 pm

Erst nass, dann warm, jetzt wieder nass und kühler – dem Acker scheint es zu gefallen und er produziert fleißig Grünmasse!

Porridge mit Erdbeeren

Filed under: Kulinarische Nervigkeiten,Münschn — Mai 26, 2013 @ 3:38 pm

Porridge_Erdbeeren

Bei diesen Temperaturen braucht man zum Frühstück irgendwie etwas warmes im Magen. Die Erdbeeren aus Italien wollten auch verbraucht werden, also habe ich mir schnell einen Porridge gekocht.

Zutaten:

- 250 ml Milch

- 1 Hand voll Haferflocken

- 1 Hand voll Reisflocken (z.B. von Alnatura)

- 1 EL Vanillezucker

- 1 EL Rosinen

- 1 EL gehackte Walnusskerne

- 1 frisch geriebener Apfel (mit Schale)

- 1-2 EL Zimt-Zucker Mischung

- Frische Erdbeeren

- 1-2 EL Ahornsirup

Die Haferflocken und Reisflocken in die Milch geben und in einem Topf zum Kochen bringen. Den geriebenen Apfel, Rosinen, Vanillezucker und Wallnüsse dazugeben und bei geringer Hitze und unter häufigem Umrühren zu einem Brei einkochen. Bei Bedarf mit Milch verdünnen oder noch ein paar Haferflocken zum Andicken dazugeben.

In eine Schüssel geben und mit Zimt-Zucker bestreuen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und in Stücke schneiden und mit dem Ahornsirup vermengen und zum Porridge dazugeben.

Der Pflaumendieb

Filed under: Münschn,up to date — Mai 26, 2013 @ 11:12 am

Ich habe mich immer gefragt, warum der Pflaumenbaum vor unserem Fenster  so toll blüht und dann im Spätsommer nur so unglaublich wenige Pflaumen daran hängen (was sehr schade ist, denn sie sind extrem süß und saftig).

Heute Morgen haben wir den Ãœbertäter entdeckt: die Grünfinken. Denen schmecken die kleinen, ca. kaperngroßen Mini-Pflaumen scheinbar so gut, dass sie die ganze Zeit im Baum herumhopsen und sie futtern. Wir haben gleich ein paar Beweisfotos geschossen.

Dublin im Mai

Filed under: up to date — Mai 21, 2013 @ 10:26 pm

Mich hat es über Pfingsten nach Dublin verschlagen, wo ich eine Freundin besucht habe. Da ihre WG doch recht klein ist, bestand meine erste Planungsaktion neben dem Finden eines guten Flugs (Air Lingus war ok, man bekommt allerdings keinerlei kostenlose Getränke oder Snacks an Board) natürlich im Finden eines netten B&Bs.
Die Shantalla Lodge sah gut aus und ist auch auf Tripadvisor gut bewertet. Außerdem kommt man mit dem Bus 16, der genau dort hält, wunderbar zum Flughafen oder in die O’Connell Street in die Innenstadt.

Da eine Busfahrt mit rund 2,50 € recht teuer ist, lohnt es sich beim Stand von Dublin Bus in Terminal 1 (Erdgeschoss) eine Mehrtageskarte zu kaufen. 5 Tage kosten aktuell 25 € und man kann damit überall fahren, auch bis nach Bray ans Meer. Bei den 5 Tagen ist noch eine Besonderheit, dass sie nicht unbedingt aufeinander folgen müssen, man ist also wirklich sehr flexibel. Beim Einsteigen ist rechts neben der Tür eine Kontrollstation, wo man das Ticket im obereren Teil auf eine Fläche halten muss, bis es piept. Auf diese Weise wird das Ticket auch aktiviert und man sieht, wie viele Tage noch übrig sind.

Die Busse halten auf Handzeichen (leichtes Vorstrecken des linken Arms am Straßenrand). Nach dem Einsteigen geht man so rasch wie möglich durch oder hoch und setzt sich hin. Gestanden wird erst, wenn der Bus voll ist. So bleiben die Gänge gut frei. Will man aussteigen, muss man im Bus auf den Stop-Knopf drücken und kann sich Richtung Ausstieg bewegen. Die weiße Linie auf dem Boden neben dem Fahrer sollte erst überschritten werden, wenn der Bus steht. Außerdem bedankt man sich kurz und höflich beim Fahrer, wenn man den Bus verlässt.

Es gibt eine Dublin Bus App, mit der man sieht, wann der nächste Bus kommt. An den Haltestellen selber sind oft keine genauen Abfahrtszeiten angebracht. In der City gibt es aber Digitalanzeigen und viele offene WLANs, so dass man gut zurecht kommt.

Wird es abends spät, kann man auch problemlos ein Taxi nehmen. Von 8 – 8 Uhr und am Sonntag zahlt man allerdings einen kleinen Aufschlag für Sonderzeiten. Ich hatte Glück, mein Taxifahrer hat mir einen Rabatt gegeben, obwohl es Sonntag war. Und ich habe erfahren, dass die Franzosen nicht so gern gesehen werden, weil sie wohl ohne mit der Wimper zu zucken 50 € für eine Flasche Wein ausgeben, aber fürs Taxifahren am liebsten kein Geld ausgeben würden. Am besten seien die Engländer, sie trinken ordentlich und nehmen sich dann ein Taxi. Ãœber die Deutschen hat er nichts erzählt… :-) .

bray

Will man als Tourist nicht arg auffallen, sollte man wie alle Einheimischen auch bei Rot über die Fußgängerampeln gehen. Die Ampeln müssen auch immer via Knopf aktiviert werden, sonst kann man als Fußgänger lange auf sein Grün warten. Allerdings nur, wenn man sich vorher vergewissert hat, dass auch wirklich nichts.kommt. Die verkehrte Verkehrsführung bringt einen gefühlt recht oft kurz vor einen ungewünschten Kontakt mit einem Auto oder Bus. Ich habe mir angewöhnt, in alle nur möglichen Richtungen zu schauen, wenn ich die Straße alleine überquert habe.

Ich habe mir die typischsten Sehenswürdigkeiten nicht noch einmal angesehen, weil ich schon mal in Dublin war. Stattdessen hatte ich viel Zeit zum Herumschlendern und habe auch ein paar nicht so vielbesuchte Ecken angesehen:

  • National Botanical Garden: Er kann von der O’Connell Street aus gut mit dem Bus 83 erreicht werden. Er hält genau vor dem Haupteingang. Der Eintritt ist frei und man findet auf einer recht großen Fläche schöne alte Gewächshäuser, einen Rosengarten, ein Herbarium und viele Eichhörnchen (die man laut Schildern nicht füttern darf und die scheinbar auch gern mal beißen!). Als ich auf dem Boden herumkroch und mich an die Eichhörnchen angepirscht habe, um ein gutes Foto zu erhaschen, sagte ein älterer Herr im Vorbeigehen, dass sich wohl auch öfters mal ein Pfau sehen lässt (ich war wohl eindeutig als Foto-Tourist zu erkennen).
    Das Café am Eingang ist auch nett, der Kuchen zwar mit 4,50 € pro Stück etwas teuer, aber eine Kanne Tee bekommt man in ganz Dublin für ca. 1-2 EUR, dafür reicht das Kleingeld immer.
  • Glasnevin Cemetery: Dieser Friedhof liegt genau neben dem botanischen Garten und kann ab Anfang Juni 2013 auch direkt durch diesen begangen werden (aktuell muss man noch ein bisschen außen herumlaufen). Es gibt ein Museum und die Führungen sollen auch recht gut sein. Ich bin durch den Nebeneingang hinein und einfach herumgeschlendert. Es gibt viele keltische Grabkreuze und bei einigen Grabsteinen muss man aufpassen, dass sie einen nicht erschlagen, so windschief hängen sie da.
  • Bray: Ab ans Meer, wenn das Wetter gut ist. Nach Bray kommt man entweder mit dem Bus oder mit dem DART Zug (nicht teuer). Es gibt eine kleine Promenade, einen recht sauberen Stein-Strand mit ein paar Sandflecken und ein paar Verrückte, die bei 12 Grad Außentemperatur schwimmen gehen. Wir waren auf der Suche nach einem netten Restaurant und sind durch Zufall im Martello (Hotel und Restaurant) gelandet. Man sitzt schön windgeschützt auf einer großen Terrasse und kann sein Cider genießen. Das Essen war sehr lecker und preislich in Ordnung.
  • Chester Beatty Library: Hinter dem Dublin Castle gelegen und auf jeden Fall einen Besuch wert. Diese umfangreiche Privatsammlung zeigt eine Vielzahl sehr alter Bücher aus der ganzen Welt und erklärt sehr anschaulich deren Entstehungsgeschichte und Druck- und Bindetechniken. Der Eintritt ist frei und wenn draußen der Nieselregen einsetzt, kann man ganz wunderbar alte Schinken betrachten und staunen. Auch hier sitzt man gut im Café bei Tee und Brownies :-) , wenn die museumsmüden Beine einen nicht mehr tragen.
  • Die beiden großen Museen National Gallery und National Museum (Archaeology)  sind ebenfalls eine gute Adresse bei Regenwetter. Auch hier kostet der Eintritt keinen Cent und man bestaunt immer genau ein Werk von bekannten Malern (1 Picasso, 1 Renoir, …) und einige irische Maler oder entdeckt die urgeschichtliche Gesellschaft Irlands (neben einer seltsamen Sammlung ägyptischer Artefakte in einem Raum). Es gibt auch gerade einen Versuch, das Fotografieren in irischen Museen doch zu erlauben (außer bei speziell markierten Objekten), so dass man für den Privatgebrauch auch ruhig Fotos machen darf.

Dublin ist eine Reise wert – und mein Reisetagebuch einen Eintrag reicher.

Plätzchenproduktion

Filed under: Kulinarische Nervigkeiten,up to date — November 25, 2012 @ 9:38 pm

Heute war es wieder soweit – die Plätzchenproduktionsmaschine wurde zu Dritt angeworfen und wie zu erwarten war, war das Ergebnis umfangreich und sehr lecker :-) .

Auberginenmus

Filed under: Kulinarische Nervigkeiten,up to date — August 15, 2012 @ 8:59 pm

Letztes Wochenende hatten wir das Glück bei Freunden am Ammersee eingeladen zu sein und haben die Gelegenheit genutzt, um ein paar Auberginen zu einem leckeren Salat zu verarbeiten.

Zutaten
- 4 kleine oder 3 große Auberginen
- 1/2 Knoblauchknolle, ungeschält + 2 geschälte Zehen
- 1 rote Paprika
- 4-6 EL neutrales Öl
- Weißweinessig oder Saft von 1 Zitrone
- Salz

Auf Holzkohleglut die Auberginen rösten, bis die Schale quasi verkohlt und das Innere weich ist. Die Paprika ebenfalls rösten und für 5 min in eine Tüte legen, damit sich die Schale leichter abziehen lässt. Die halbe Knoblauchknolle ebenfalls rösten, bis der Knoblauch in den Zehen weich ist.

Die Auberginen von der verkohlten Schale befreien und in einem Sieb 10 min abtropfen lassen. Die Paprika schälen, die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Die Paprika in eine Salatschüssel geben. Die Auberginen auf einem Holzbrett mit einem Messer zu einer musartigen Konsistenz hacken und mit in die Salatschüssel geben. Den gerösteten Knoblauch aus den Zehen holen und ebenfalls in die Schüssel geben. Den rohen Knoblauch fein hacken und dazugeben.

Das Öl und den Essig/Zitronensaft kräftig unter die Masse rühren und mit Salz abschmecken. Das Auberginenmus gut auskühlen und am besten mindestens 2 Stunden ruhen lassen.
Schmeckt gut zu Weißbrot oder Kartoffeln.

Schottland ist eine Reise wert!

Filed under: up to date — Juli 1, 2012 @ 2:02 pm

Hinter uns liegen 16 wunderbare Tage im schönen Schottland, das sich wettertechnisch sehr freundlich zeigte und uns eine super Rundreise ermöglicht hat. Einige unserer Erkenntnisse und Erfahrungen möchte ich hier festhalten, bevor sie im Alltag in meinem Kopf verloren gehen.

Anreise

Wir haben einen sehr günstigen Flug nach Aberdeen und zurück von Manchester bei der Lufthansa gefunden – seltsamerweise war diese Kombination als Gabelflug gebucht viel günstiger als alle Angebote, die den gleichen Ankunfts- und Abflugsort haben. Dass wir aufgrund von Nebel dann am Ende in Aberdeen nicht landen konnten und in Edinburgh runtergekommen sind, konnte ja keiner wissen. Das Wetter im Juni kann einem in Schottland auch manchmal ein Schnippchen schlagen.

Fortkommen

Wir haben bei Hertz eine gute Weile vor der Reise einen Mietwagen gebucht und diese Wahl nicht bereut. Es gab einen schnuckeligen VW Polo (wir hatten die kleinste Klasse), das Umbuchen der Abholung von Aberdeen auf Edinburgh hat nichts gekostet und ging ohne Probleme am Schalter und bis auf dass alle auf der falschen Seite fahren, ging das Reisen nach ca. 1 Tag Eingewöhnungszeit echt gut.
In Edinburgh empfiehlt sich das Fahren mit dem Bus aus einem Randbezirk (wir haben das Auto einfach bei unserem B&B stehen lassen) in die Innenstadt, da seit ca. 4 Jahren bereits die Straßenbahn gebaut wird und die Innenstadt eine halbe Baustelle ist. Bustickets sind nicht teuer und können direkt beim Fahrer mit Münzen gezahlt werden.

Wetter

Die Ostküste ist eigentlich im Sommer trocken und die Westküste nass – dieses Jahr war es wohl genau umgekehrt. Das Wetter bleibt also eine ziemlich unvorhersagbare Sache in Schottland. Wir hatten aber Glück und sind immer mit dem guten Wetter mitgefahren. Richtig Regen hatten wir dann erst unten in England.

Was definitiv auffällt, ist die nördliche Lage, vor allem auf Orkney. Um 23 Uhr (in Deutschland ja dann quasi schon Mitternacht) war es draußen noch taghell und die Möven pickten auf dem Feld herum.

Nützliches zu Beginn der Reise

INTERNET:
Auch wenn man abends in den B&Bs garantiert WLAN hat, es empfiehlt sich für die schnelle Suche zwischendurch für sein Tablet/Smartphone eine T-Mobile SIM Card zu kaufen, die mit einem Prepaid (Pay as you go) Datentarif aufgeladen ist. Der kostet £5 und gilt einen ganzen Monat und man hat keine Sorgen mehr, zur Not doch mal Google Maps aufzurufen. Das Angebot ist echt super und die Beratung im Laden in Edinburgh war sehr freundlich und nett. Man bezahlt auch einfach sein Geld und bekommt die SIM – kein langwieriges Angeben von persönlichen Daten.

STECKDOSENADAPTER:
Wenn man einen Steckdosenadapter für  die britischen Steckdosen dabei hat, sollte man vorher sicherstellen, dass auch der dicke Stecker eines Laptop-Ladekabels dort hineinpasst (das ist leider nicht bei allen Adaptern so – unserer von HAMA war leider so einer).

SCHLOSS-INTERESSIERTE:
Unbedingt bei längerem Aufenthalt den Explorer Pass von Historic Scotland kaufen – der lohnt sich schon sehr schnell. Es gibt ihn für verschiedene Zeiträume, wir haben ihn direkt in Edinburgh im Schloss gekauft (7 Tage kostenloser Eintritt in 78 Sehenswürdigkeiten Schottlands innerhalb von 14 Tagen). An einem Tag können beliebig viele Sehenswürdigkeiten angesehen werden und die 7 Tage müssen nicht am Stück sein, sondern irgendwann innerhalb der 14 Tage.
Man erhält neben dem Pass ein Heftchen mit einer Karte und Beschreibungen der einzelnen Schlösser, Burgen und Abteien und ein Stempelbuch, da jede Stätte einen eigenen Sammelstempel hat, den man sich an der Kasse geben lassen kann. Bei dem ersten Besuch an einem neuen Tag wird ein neues Datum im Pass eingetragen und man muss ihn danach am gleichen Tag bei anderen Schlössern nur noch vorzeigen.
An einem Tag kann man 4-5 Sehenswürdigkeiten schaffen, wenn man günstig übernachtet und gleich um 9.30 Uhr vor den Toren steht (die meisten Stätten machen dann 17:30 Uhr wieder zu).

TANKEN:
Ist am günstigsten an den Tankstellen der großen Supermarktketten (z.B. Tesco). Je weiter man ins einsame Nord-West-Schottland kommt, desto seltener und teurer werden die Tankgelegenheiten (teilweise bis zu 20 Penny Unterschied pro Liter).

MIDGES:
Die fiesen Stech-Minifliegen sind besonders an der Westküste und in der Mitte Schottlands zu finden und echt nervig. Gott sei Dank gibt es einen guten Forecast, wo sie sich gerade aufhalten und ein Spray (z.B. in großen Supermärkten), das sie fernhält.

LEBENSMITTEL:
Da die großen Supermärkte 24 h geöffnet haben, findet man auch spätabends noch ein Brot und eine Portion Coleslaw, falls einen der Hunger packt. Interessant war, dass alle Läden nach 22 Uhr und vor 10 Uhr morgens keinen Alkohol verkaufen dürfen. Wir standen mit unserem Cider um 22:03 Uhr an der Kasse und konnten ihn nicht mitnehmen. Party-hungrige sollten sich also früh am Abend eindecken.

Ãœbernachtungen

Bed and Breakfast Gasthäuser sind super, unkompliziert, spontan buchbar und im Juni problemlos zu finden. Außerdem hat man immer gleich ein warmes, sättigendes Frühstück im Bauch, so dass man sich das Mittagessen oft sparen kann. Man lernt die Leute vor Ort etwas mehr kennen und erhält oft wichtige Insider-Tipps, was sich noch lohnt anzusehen.

Wir können die folgenden Bed & Breakfasts (alle zwischen £50 – £70 für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück) empfehlen (alle haben kostenloses WLAN):

  • Morris Guest House, Greenacres
    Großes Zimmer, golfverrückte Besitzer, leckeres Frühstück
  • Bryvard Guest House, Banff, Scotland
    Sehr aufgeschlossener Besitzer, der leider das Haus verkaufen wird (also schnell noch vorbeischauen, so lange er da ist)! Einziges B&B, das einen schottischen Früchtepudding (kuchenähnlich, warm) mit zum Frühstück angeboten hat.
  • Kenila  Bed & Breakfast, Harray, Orkney (Mainland)
    Supernette Besitzer, freundlicher Hund, sehr viel Ruhe, beste Tee- und Keksauswahl, außergewöhnliches Frühstück mit Fisch und liebevoll geschnipseltem Obstsalat
  • Ullapool
  • Woodbine Guest House, Uig, Isle of Skye
    Liebevoll eingerichtetes B&B mit einem relativ jungen Besitzerpaar (er ist Schweizer), viele Tipps zum Wandern in der Umgebung, selbstgebackenes Brot (TOP!!) und eigene Hühnereier zum Frühstück.
  • Glennan House, Dornie
    Ganz am Ende der kleinen Straße aber wunderschön gelegen und sehr wohnenswert. Riesiges Haus mit großen Gästeräumen und toller Käseplatte (!) zum Frühstück.
  • Sorbietrees B&B, Newcastleton, Scotland
    Tolles Anwesen mit zwei schönen Katzen (stehen eher auf Männer) und zwei Schäferhunden, es wird einem der Kamin im Gästezimmer angezündet (sehr nette Gastgeber!), sehr leckeres Frühstück
  • Boreland Farm, Dunscore, Dumfries, Scotland
    Working Farm (Schafe, Hühner) mit einer sehr freundlichen Familie und einem eigenen kleinen Häuschen für Gäste (super warm!!), freundlicher Labrador
  • Foxcroft Bed & Breakfast, Haverigg, England
    Neues und sehr schickes Haus mit tollen Fensterbrettern zum Reinsetzen und rausschauen. Room 2 ist der schönste. Der Kaffee zum Frühstück war allerdings zu stark und nicht so gut.
  • Greenbank Farmhouse Bed & Breakfast, bei Lancaster, England
    Ländlich und ruhig, sehr nette Besitzer, lustige Hühnchen im Hof zum Besichtigen

Sehenswürdigkeiten

Es gibt unzählige Schlösser (bewohnt, unbewohnt, in Ruinenzustand), Burgen, Abteien, Mühlen, Steinkreise, Strände, prähistorische Grabstätten und ausgegrabene Dörfer, Herrenhäuser mit Gemälden, usw. die alle besucht werden können. Wir haben um die 30 Orte angesehen und jeder von Ihnen hatte einen eignen Charme. Die Bilder zeigen einige Impressionen.

Blackness Castle

Stirling Castle (mit sichtbarem, restaurierten Teil in der Originalfarbe Königsgold)

Dunnottar Castle

Duff House

Huntly Castle

Grey Cairns of Camster

St. Magnus Cathedral, Kirkwall

Click Mill, Orkney

Ring of Brodgar, Orkney

Eilean Donan Castle

Hermitage Castle

Shopping

Da überall Woll-Schafe umherlaufen, findet man dementsprechend schöne Wollprodukte zu kaufen. Schals, Mützen, Lammfelle – es gibt vieles aus Wolle. Wer selbst spinnen will, auf den Wiesen liegen überall Wollstückchen herum, die vom Schaf abgefallen sind. Tipp: Gute und günstige Schafprodukte gibt es besonders im Museum of Island Life in Kilmuir auf der Isle of Skye (das Museum ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert, es zeigt Gegenstände aus dem harten Leben der Inselbewohner, alles aufgebaut in mehreren kleinen Hütten).

Essen & Trinken

Verhungern kann man in Schottland eigentlich nicht. Auch im entlegensten Winkel gibt es irgendein Inn, Pub oder zumindest einen Fish & Chips Shop. Mittags hat man meistens durch das reichhaltige, englische Frühstück sowieso noch keinen Hunger, so dass man mit einem Stück Brot und etwas Käse und Tomaten aus dem Supermarkt gut über den Tag kommt. Unsere Favoriten auf dieser Reise waren:

Vegetarisches Haggis auf gebackener Kartoffel – Nachdem ich dem original Haggis nichts abgewinnen kann, habe ich in Edinburgh eine vegetarische Variante (auf Nussbasis) gefunden, die sehr lecker war (der Laden “The Baked Potatoe Shop” ist auch sehr zu empfehlen!! Lauter vegetarisch gefüllte, gebackene Kartoffeln.)

Queller – ein Wattgemüse, das wir leider nur in England gefunden haben. Sehr lecker (auch roh) und leicht salzig.

Fish & Chips – der Klassiker, am Meer auch endlich mal nicht aus tiefgefrorenem Fisch, sondern frisch (Kabeljau oder Schellfisch). Immer mit Salz und Essig!

Fentiman’s Getränke – hübsch anzusehen, verschiedene Sorten und alle lecker.

Wandern

Neben Schlössern und Schafen sind Wandermöglichkeiten in Schottland genau so zahlreich gesät. Es empfiehlt sich jedoch, eine genaue Wanderkarte zu besitzen, da die Routen eher nicht so gut ausgeschildert sind. Je nach Popularität der Route (zu Erkennen an der Befüllung des Ausgangsparkplatzes) sieht man mehr Menschen oder mehr Schafe unterwegs, trifft auf Kaninchen und schöne Vögel und hat meistens irgendwo zwischendurch atemberaubende Aussichten.

Ein paar Panoramen: